Petra Hornberger

Über mich

Werdegang und Selbstverständnis

WERDEGANG


1971

in Wuppertal geboren

1990

Abitur

1990 – 1992

Ausbildung zur Bankkauffrau

1992 – 1993

Lehramtsstudium in Trier

1993 – 1997

Studium der Sprecherziehung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart

seit 1995

freie Seminare und Einzeltrainings mit den Schwerpunkten Stimm- und Sprechbildung, Rede- und Gesprächsrhetorik sowie Persönlichkeitsentwicklung für Dienstleistungsunternehmen, Hochschulen, Akademien und Verbände. Tätigkeit als Stimmtherapeutin und Coach

seit 2011

Stimmtherapie in eigener logopädischer Praxis

2005 – 2014

Ausbildung zur Transaktionsanalytikerin (DGTA)

seit 2018

Heilpraktikerin für Psychotherapie

seit 2019

Ausbildung in NARM – Heilung von Entwicklungstraumen

Mein eigener Entwicklungsweg ging von außen nach innen.

Die Ausbildung zur Sprecherin und Sprecherzieherin hat mich in die Lage versetzt – in Vorträgen, Seminaren und Workshops – eine beeindruckende äußere Souveränität an den Tag zu legen, die nicht immer meinem Inneren entsprach. Ich konnte einen ausgesprochen souveränen Eindruck erwecken, aber innerlich habe ich oft Anspannung, Druck und Unsicherheit erlebt, war mir selbst die schärfste Kritikerin.

Um mich in meiner eigenen Haut wohler zu fühlen und eine größere Stimmigkeit zwischen innen und außen zu erleben, habe ich bald nach dem Studium angefangen, mich in eigener Therapie und Selbsterfahrung nach und nach immer besser zu verstehen und immer mehr zu akzeptieren, wer und wie ich bin – mit allen Licht- und Schattenseiten.

Die langjährige Ausbildung zur Transaktionsanalytikerin hat diese Entwicklung verstärkt und ich habe verstanden, dass die Arbeit an unserem Auftreten langfristig nur dann sinnvoll ist, wenn sie von der inneren Arbeit an Haltung, Einstellungen, Gefühlen und Denkmustern getragen ist. Dass Entwicklung nicht bedeutet, die Ansprüche an sich selbst immer höher zu schrauben, um dem Selbstideal gerecht zu werden.

Persönlichkeits- und Autonomieentwicklung bedeutet, sich selber voll und ganz an-zu-erkennen und auf der Basis von Akzeptanz und Wertschätzung das Leben als diejenige zu leben, die ich meinem Wesen nach bin –

mit meinen Potenzialen, Ressourcen und Talenten, mit meinen Schatten, Begrenzungen und Ängsten.

Kurt Schwitters hat in diesem Sinne einen Text geschrieben, der mich seit langem begleitet:

Denn ich halte es für unbedingt wichtig,
dass zum Schluss das ganze Leben
mit allem Wollen ganz da steht,
dass nichts verloren geht,
selbst wenn es einmal falsch oder träge war.
Denn wir Menschen mit den tausend Schwächen
und dem kleinen idealen Funken
können nur bestenfalls offen und ehrlich uns geben
und an uns im idealen Sinne arbeiten.
Wir können aber nicht ein ideales Wesen aus uns machen.
Der Versuch dazu endet meistens mit Heuchelei.